Über uns

Nein, Leipzig liegt nicht am Meer. Aber die 590.000 Einwohner zählende Wirtschafts-, Handels- und Wissenschaftsmetropole liegt seit kurzem inmitten einer Seenlandschaft. Aus ehemaligen Tagebaurestlöchern sind grün-blaue Freizeit- und Erholungslandschaften entstanden. Einige Seen in der Region Leipzig sind so groß, dass sie hervorragende Windverhältnisse aufweisen - ideale Voraussetzungen für die dynamischen Sportarten Wind- und Kitesurfen. Weht ein straffer Wind, sind Cospudener, Störmthaler, Schladitzer und Kulkwitzer See bespickt mit den bunten Farbtupfern der Surfsegel und Kiteschirme. In winddichten Jacken eingehüllte SpaziergängerInnen staunen über Geschwindigkeiten und Manöverkünste der WasserfahrsportlerInnen. Konflikte mit Badegästen gibt es dabei kaum, weil sich Sturm und Hitze nur selten vertragen. SurferInnen und KiterInnen organisieren in der Regel ihr Sporttreiben selbst. Sie sind zwar dadurch völlig unabhängig, müssen aber immer hoffen, dass die Planer "am grünen Schreibtisch" auch ihre Interessenlage bei der Erschließung von Ufer- und Wasserflächen erkennen und ausreichend berücksichtigen.

Seit einigen Jahren steht u.a. die Entwicklung der mit mehr als 900 ha großen Seen im Südraum Leipzig an: Zwenkauer und Störmthaler See. Aufgrund der windfreundlichen Größe und Form der Wasserflächen möchten wir als Surf- und Kite- Verein Leipzig e.V. dort nichts dem Zufall überlassen und uns aktiv in die Planungen und Gestaltungen einbringen. So wollen wir am Nordstrand des Zwenkauer-  und am Oststrand des Störmthaler Sees Einstiegsmöglichkeiten für Wind- und Kitesurfer schaffen, auch wenn bis heute (Mai 2018) Kitesurfen auf beiden Seen noch untersagt ist. 

Das Kteverbot gilt leider auch für den Cospudener und Markkleeberger See und ist in der Sächsischen Schifffahrtsverordnung (SächsSFV) in Verbindung mit dem Sächsischen Wassergesetz (SächsWG) geregelt.

Gemäß § 7 Absatz 3 Sächsische Schifffahrtsverordnung ist das Kitesurfen verboten: SächsSFVO Absatz 3: "Das Schleppen von Flugkörpern wie Flugdrachen, Drachenfallschirmen und ähnlichen Geräten, Kite-Surfing sowie Wasserskilaufen ist verboten. Das Benutzen von Amphibienfahrzeugen, Unterwasserfahrzeugen, Wassermotorrädern, Wasserbikes, Wasserkatzen und ähnlichen Kleinfahrzeugen, unabhängig von ihrer Antriebsart, ist verboten. Ausnahmen kann die zuständige Wasserbehörde auf dafür ausgewiesenen Gewässerabschnitten gestatten."


Wir wollen als Leipziger Sportverein:

- bei Behörden die wasserrechtliche Genehmigung für Windsurfing- und Kiteboarding- Spots an geeigneten Abschnitten des Zwenkauer   und Störmthaler Sees erwirken. Für den Störmthaler See am Ostufer unterhalb der Aussicht des Ortes Störmthal und für den Zwenkauer See am  Nordufer östlich der breitesten Seeausdehnung. (notwendig durch Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung),

- als gemeinnütziger Sportverein in die Verantwortung für die Errichtung und Betreibung einer Vereinssportstätte am Nordufer des Zwenkauer Sees, einschließlich der erforderlichen Infrastruktur (wie z.B. ufernaher Materialeinstellmöglichkeiten und Aufbauflächen) treten,

- Anlaufzentrum für Regatten, Schulungen und Kurse werden.

Ihr wollt in unserer schönen Region auch gern weiter surfen und kiten?
Ihr seid bereit, Euch persönlich für die Schaffung guter Bedingungen einzusetzen?
Ihr nehmt den Versicherungsschutz als Vereinsmitglieder beim Sporttreiben gern an?

Dann schließt Euch uns an und verstärkt die Reihen des SKVL e.V. !
(Den Aufnahmeantrag findet Ihr unter Downloads)