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Herzlich Willkommen auf der Website des SKVL. Hier findest Du alle Informationen zum Thema Wind- und Kitesurfen im leipziger Neuseenland. Wir würden uns freuen, Dich in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Bitte zögere nicht, uns zu kontaktieren.

One-Pager

Auf dieser Seite siehst Du die gesamte Website als One-Pager. Alle Bilder stammen von uns und zeigen unsere Vereinsmitglieder in Aktion. Scrolle einfach weiter nach unten. Alternativ kannst Du natürlich auch auf die Links im Menu klicken.

Termine

07.04.2022 –– Vorstandstagung in Leipzig – ab 18:00h

15.05.2022 –– Jahresauftakt/Mitgliederversammlung am Ufer des Störmthaler Sees – ab 12:00h

ab 16.05.20 –– wöchentliches Vereinstraining am Cospudener/Störmthaler und/ oder Zwenkauer See je nach Wetter – jeweils ab 11:00 Uhr

23.07.2022 –– Surf-, Kite- und Grilltag am Störmthaler oder Zwenkauer See – ab 12:00h

20.08.2022 –– Auftaktveranstaltung zur 3. Mitteldeutschen Segelwoche am Nordufer des Zwenkauer Sees

09.10.2022 –– Absurfen/-Kiten am Störmthaler oder Zwenkauer See ab 12 Uhr

09.12.2022 –– Weihnachtsessen (Leipziger Innenstadt) ab 19 Uhr

News

Kite- und Foilerlaubnis im Zeitraum 22.09.2022 bis 15.10.2022 

auf dem Zwenkauer See erhalten!

Der Seglerverband Sachsen hat für Mitglieder unseres Vereins eine Ausnahmegenehmigung für die sonst verbotenen besonderen Segeldisziplinen – Kiten, Windsurfen und Wingen mit und ohne Foil – auf dem Zwenkauer See erhalten. Die freigegebene Wasserfläche ist vom Nordufer durch je 3 rote Tonnen nach links und rechts in Richtung Süden gekennzeichnet und zwingend einzuhalten sind:

Die Erlaubnis wurde vor allem deshalb erteilt, weil parallel Daten zum Fluchtverhalten der Standort- und Zugvögel durch Kiteschirme oder Wings erhoben  werden sollen. Die Ergebnisse gehen anschließend in das „Verträglichkeitsgutachten“ zur Fertigstellung des Zwenkauer Sees ein und sollten zu einer generellen Freigabe unserer Trendsportarten führen. Hoffen wir mal, dass von möglichen Auflagen bezüglich weiterer Betonnung kein Gebrauch gemacht wird, da die Wasserflächen und Uferbereiche ja im Regelfall komplett leer sind und zusätzliche Bojen oder Tonnen eher Hindernisse auf den Gewässern darstellen.

Wenn wir ohne Vorkommnisse in diesem Jahr entsprechende ornithologische Daten sammeln können und nachweisen, dass wir mit wachsenden Mitgliedszahlen tatsächlich einen Bedarf decken, wird der SVS für 2023 erneut Ausnahmeanträge für dann längere Zeiträume stellen. Die Wahrscheinlichkeit, Genehmigungen zu erhalten, steigt mit unserer Disziplin!

Achtung: Für Nichtmitglieder ist die Nutzung derzeit untersagt.

Ein Schnuppertraining ist aber nach Anmeldung beim Verantwortlichen vor Ort jederzeit möglich.

Gern möchten wir hier auch Werbung für eine Mitgliedschaft im Surf- und Kite- Verein Leipzig machen, da wir durch einem größeren Verein einfach mehr  Gehör bei den Ämtern erhalten als sonst. Für die Beantragung der Mitgliedschaft findet Ihr auf unserer Homepage den Aufnahmeantrag, der mit Euren Angaben eingescannt zugeschickt werden kann. Aufnahmeanträge werden auch am Nordufer des Zwenkauer Sees bereitgehalten.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich 10,- €. Weiterhin wird eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 50,- € erhoben.

Mit der Mitgliedschaft ist neben dem Engagement zur Genehmigung unserer Wassersportdisziplinen ein umfangreicher Versicherungsschutz über die ARAG Sportversicherung, die Teilnahme an  Vereinsveranstaltungen (Surf-, Kite- und Grilltage am Zwenkauer und Störmthaler See, Weihnachtsfeier usw.) der Zugang zum sonstigen Vereinsleben und kostenlose Parkplätze am Nordufer des Zwenkauer Sees gegeben.

Gerade der Versicherungsschutz in der Sparte Rechtsschutz half den Mitgliedern in der Vergangenheit bei der Abwehr von Ordnungswidrigkeiten in Bezug auf die von der Wasserschutzpolizei erhobenen Verstöße gegen das Kiteverbot oder die Verwendung von Foiltechnik.

Ansprechpartner vor Ort sind Alexander Carot und Burkhard Oha.

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Kitegenehmigung für 8 Tage erteilt

Der Seglerverband Sachsen hat die Kitegenehmigung für 8 Tage (20.08. bis 28.08.2022) auf dem Zwenkauer See erhalten.

Diese gilt für das Nordufer und die nach Süden hin existierende Wasserfläche (außerhalb der Verbotsgebiete – vgl. angefügten Lageplan). Gekitet darf mit üblichem Board und Finne. Die Verwendung von Foiltechnik ist leider weiterhin untersagt.

Alle Kiter, Windsurfer, Paddler etc. können gern der Eröffnung der Mitteldeutschen Segelwoche am 20.08.2022 am Nordufer des Zwenkauer Sees beiwohnen und natürlich mit eigenem Material aufs Wasser gehen. Der SurfShop 24 wird darüber hinaus neustes Equipment vorstellen und zum Probieren bereithalten.

Freie Parkplätze sind am Seeufer vorhanden! Gebühren werden hierfür dieses Jahr nicht erhoben.

Trainingsfahrt – Surfen mit Freunden

Am 20.08.2022 wird eine Trainingsfahrt für Windsurfer durchgeführt. Zugelassen sind Windsurfbretter ohne Schwert und Segel bis 7,5 m².

Es wird  je nach Wind ein bis dreimal  um ausgelegte Tonnen gefahren. Nach der Zielauswertung gibt es eine kleine Prämierung der Besten mit Pokalen und Urkunden.

Die Mitfahrgebühr beträgt 5,- € und ist bar einzuzahlen.

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Kiten im Rahmen der Mitteldeutschen Seglerwoche

Der Seglerverband Sachsen hat für den Zeitraum 20. – 28.08.2022 eine Sondergenehmigung zum Kiten gestellt und vorbehaltlich der Genehmigung durch das Landesumweltamt eine Genehmigung in Aussicht gestellt bekommen. Ob Kiten dann tatsächlich erlaubt sein wird, erfahren wir ab dem 17.8. und halten Euch auf dieser Seite entsprechend auf dem laufenden.

Nächstes Event für Wassersportler und jedermann am Samstag den 20.08.2022  am Nordufer des Zwenkauer Sees

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Der Surf-, Standup- und Eventtag am 23.07.2022

Der Verein traf sich wieder einmal auf dem zukünftigen Vereinsgelände am Störmthaler See . Bei Sonnenschein und gut 25 Grad fand ein ereignisreicher Nachmittag mit Intensivem Informationsaustausch vor allem zu den leidigen Verboten bezüglich Verwendung von Foiltechnik und dem Kiteverbot statt . Wie immer gab es wieder lecker Steaks und Bratwürste vom Grill und kalte Getränke. Auch wenn der Wind eher mäßig war, wurde gesurft und per Stand Up die schwimmende Kirche umpaddelt. Nachstehend einige Impressionen vom Ebent. Nächstes XXL Ereignis ist der Tag der Offenen Tür am Samstag den 20.08.2022 am Nordufer des Zwenkauer Sees an 11 Uhr !

Der Streit um die Schifffahrtsverordnung geht in die nächste Runde (4.6.2022)

In einer Stellungnahme vom 3.6. verkündet die LDS sowie das SMWA, dass die bisherigen Entscheidungen im Sinne des Praragraphen 7 Absatz 3 rechtens seien und bezieht sich hierbei auf die Begriffe „ähnliche Geräte“ sowie „Kleinfahrzeuge“ des im folgenden zitierten Paragraphen:

(3) Das Schleppen von Flugkörpern wie Flugdrachen, Drachenfallschirmen und ähnlichen
Geräten
, Kite-Surfing sowie Wasserskilaufen ist verboten. Das Benutzen von Amphibienfahrzeugen, Unterwasserfahrzeugen, Wassermotorrädern, Wasserbikes,
Wasserkatzen und ähnlichen Kleinfahrzeugen, unabhängig von ihrer Antriebsart, ist verboten. Ausnahmen kann die zuständige Wasserbehörde auf dafür ausgewiesenen
Gewässerabschnitten gestatten.

Ferner erläutert das Amt, dass der Verordnungsgeber sich hier einen Ermessenspielraum für neue, vergleichbare Benutzungsarten vorbehält. Somit ist bei allen neuen Nutzungsformen auf die Gefahrneigung abzustellen und argumentiert, dass die Einordnung von Foils als „gefahrengeneigt“ auf der Tatsache beruht, dass mit diesen vergleichsweise höhere Geschwindigkeiten erreicht werden können und aufgrund der für andere Gewässerbenutzer (wie zum Beispiel schwimmende Personen) nicht erkennbaren Unterwasserführung der Tragflächen mit ihrer schwertartig kantigen Geometrie ein Risiko entstehen könnte.

Diese Argumentation ist aus Sicht der Wassersportler nicht plausibel, da Wings oder Windsurfsegel nicht unter dem Begriff „ähnliche Geräte“ subsummiert werden können, weil hier ausschließlich von Antrieben mit Leinen gesprochen wird. Ferner ist nicht erkennbar, warum ein Foil unter die Kategorie „ähnliche Kleinfahrzeuge“ fallen sollte. Des Weiteren müssen Verbote grundsätzlich und unabhängig der Schifffahrtsverordnung auf Basis einer belegten Sachlage, durch Statistiken wie z.B. Unfälle oder Todesfalle und vor allem im Sinne der Verhältnismäßigkeit erfolgen. All diese Aspekte sehen die Wassersportler als nicht erfüllt an. Als erschwerend gestaltet sich die Tatsache, dass bei der Einstufung der besagten Sportarten hinsichtlich der Gefahrenneigung in keinerlei Weise Experten wie z.B. der deutsche Seglerverband oder andere national agierende Instanzen hinzugezogen werden und das Land Sachsen als bisher einziges Bundesland solch eine gefahrengeneigte Einstufung für Foils vornimmt.

Im Zusammenhang mit dieser Betrachtung auf Detailebene argumentiert die Behörde, dass sie selbst das Recht habe, über ein Verbot/Gebot zu entscheien. Dies ist insofern problematisch, weil die Wassersportler den Eindruck haben, dass die Behörde gar keinen Bezug zum Wassersport hat und die Einstufungen aktuell einen willkürlichen Charakter haben. Bisherige wohlwollende über die letzten Jahre stattgefundene Gesprächsrunden haben objektiv betrachtet jedenfalls keine Wirkung erzielt bzw. sogar das Gegenteil bewirkt.

Sollte sich dieser Zustand nicht ändern und sich weiterhin der Eindruck einer willkürlich agierenden Behörde verfestigt, die keinerlei wassersportliche Kompetenz besitzt und außerdem jedweden Expertenrat ignoriert, so müssen die Wassersportler allein schon aus demokratischer und gesellschaftspolitischer Pflicht den Rechtsweg einschlagen.

Die sächsische Schifffahrtsverordnung – Chaos und Willkür mit Ansage (30.5.2022)

Vor dem Jahr 2014 musste man für die Nutzung der Seen des leipziger Neuseenlandes durch motorbetriebene Boote eine extra Genehmigung beantragen. Jedwede Form von windbetriebener Sportart war hingegen vollkommen genehmigungsfrei. Mittlerweile kann man in bestimmten Bereiche von der gegenteiligen Situation sprechen.

Im Jahr 2004 hat das Land Sachsen die sächsische Schifffahrtsverordnung eingeführt aber erst nach einer weiteren Präziserung im Jahr 2014 konkret angewendet. Da die Verordnung sich auf die Verkehrsschifffahrt im Binnenland bezieht, meint sie vom Kern her eigentlich Flüsse mit einer in der Mitte befindlichen Fahrrinne. Aus diesem Grunde enthält die Verordnung den §7 Absatz 3, der die Nutzung von Kites untersagt, da ein im Wasser liegender Kite aufgrund seiner i.d.R. 21 m langen Leinen theoretisch eine Gefahr für heranfahrende Schiffe darstellen könnte. Gemäß eines beliebten aber unbelegten Arguments könnten sich diese zum Beispiel in der Schiffsschraube verfangen und dies zu Schäden am Schiff führen. Aufgrund dieses allerdings nicht erwiesenen Gefahrenpotenzials ist zum Beispiel das Kiteverbot in der hessischen Schifffahrtsverordnung zumindest für den Rhein gestrichen worden.

Das Land Sachsen hat das Gesetz inkl. Kiteverbot aber nicht nur auf Flüsse sondern auf sämtliche Seen angewendet und diese somit zu Wasserstraßen erklärt. In diesem Zusammenhang wird weiterhin §7 Absatz 3 als Argument für ein Kiteverbot genannt, obwohl hier der Sachverhalt eines schmalen Flusses mit einer Fahrrinne nicht mehr gegeben ist. Ferner wird nun von einer „gefahrengeneigten“ Sportart gesprochen, die aber nun nicht den Schutz der Schiffe sondern der/des Sporttreibenden selbst und dritte Instanzen wie z.B. andere SportlerInnen oder Badegäste etc. meint.

Wenngleich diese Argumentation fehlerhaft ist, sahen die SportlerInnen des Neuseenlandes vorerst keine größeren Probleme oder Handlungsbedarf, da §15 der Verordnung besagt, dass man Ausnahmeregelungen in Absprache mit den Behörden des Landes erwirken kann. Entsprechende Anträge liegen ab dem Jahr 2015 für mehrere Seen des Neuseenlandes vor. Im Frühjahr 2022 ist der älteste Vorgang demnach bereits 7 Jahre alt, ohne dass sich für die Kiter irgendwelche Änderungen ergeben hätten. Zudem geht die Wasserschutzpolizeit seit 2021 vehement gegen Kitesurfer vor und ahndet jeden Verstoß mit einem Bußgeld in Höhe von 58 € inkl. höherer Wiederholungstäterstrafen etc. – der Sport ist seitdem de facto kriminalisiert. Manch Wassersportler ist aus diesem Grund seit dem Jahr 2020 auf das sogenannte Wingfoilen umgestiegen. Dieser dem Windsurfen ähnliche Sport zeichnet sich dadurch aus, dass ein Kite-ähnliches aufblasbares Segel ohne 21 m lange Leinen direkt in der Hand gehalten wird, so dass man hier vom Windsurfen ohne Mast sprechen kann. Interessanterweise werden seit dem Jahr 2021 nun auch Wingfoiler mit der Berufung auf §7 Absatz 3 von der Polizei abgemahnt, was in keinerlei Weise noch mehr nachvollziehbar ist, da es sich hier nicht um einen Kite handelt.Aufgrund immenser Proteste im Mai 2022 wurde die Landesdirektion Sachsen aufgefordert, zu diesen aus Sicht der WassersportlerInnen völlig willkürlichen Entscheidungen Stellung zu beziehen. Diese verwies wieder auf §7 Absatz 3 mit der Begründung, dass das Wingfoilen dem Kitesurfen als „gefahrengeneigte“ Sportart gleichgestellt sei.

Diese nun quasi doppelt falsche Aussage führte zu weiteren kritischen Nachfragen inbesondere der Tatsache, dass seitens der nationalen und internationalen Dachverbände das Wingfoilen dem Windsurfen gleichgesetzt ist inkl. des sogenannten Gefahrenpotenzials etc. Daraufhin wurde innerhalb kürzester Zeit eine neue und völlig anders lautende Aussage getätigt: Seit Ende Mai 2022 wird nun verkündet, dass Wings genutzt werden dürfen aber nun das Foil als Anbauteil eines klassischen Surfboards Gegenstand einer Abmahnung ist. 

Diese Argumentation bezieht sich auf §7 Absatz 1 und 2, in denen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auf dem Gewässer zulässig ist und aufgrund eines Foils diese nun rein theoretisch mit bis zu 50 km/h um 20 km/h überschritten wäre. Dies ist insofern fragwürdig, da insbesondere die Wingfoiler die langsamsten WassersportlerInnen sind. In der Regel werden hier Geschwindigkeiten von gerade mal bis zu 20 km/h erreicht. Würde diese Regelung nun so Anwendung finden, dürfte weder beim Wing-, noch beim Wind- oder beim Kitesurfen noch beim Segeln ein Foil genutzt werden. Dies ist wiederum problematisch bzw. sachlich falsch, da die theoretische Höchstgeschwindigkeit je nach Sportart durch den Einsatz einer konventionellen Finne erreicht wird und man auf Basis dieser Argumentation nun jedweden Wassersport verbieten müsste. Dessen ungeachtet müsste man auf Basis dieser Logik im Straßenverkehr die Nutzung von Kraftfahrzeugen verbieten, die in der Lage sind, die in Deutschland gängige Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h in geschlossenen Ortschaften zu überschreiten, womit im Jahr 2022 jedes Fahrzeug betroffen wäre.

Es bleibt außerdem festzuhalten, dass es in mehr als 20 Jahren Wassersport im Neuseenland zu keinerlei Problemen oder Schäden gekommen ist – weder für die beteiligten WassersportlerInnen noch für Schiffe, die bisher wenig oder gar nicht auf den Gewässern gesehen worden sind und um die es laut §7 Ansatz 3 ja eigentlich geht.

Völlig unabhängig von der oben beschrieben völlig wirren und offensichtlich willkürlichen Umsetzung eines offenkundig nicht durchdachten und praxisfernen Gesetzes ergeben sich erhebliche Probleme für die sächsische Region: Bei den oben genannten Sportarten handelt es sich nicht um temporäre Trends sondern um olympische Disziplinen, für die in der sächsischen Szene bereits regelmäßig Talente gesichetet wurden und werden. Des Weiteren weist der leipziger Raum durch die Möglichkeit des Wassersports in direkter Nähe ein erhebliches Alleinstellungsmerkmal auf, das Leipzig und dessen Umfeld als Wohnort und als Erholungsgebiet für Urlauber attraktiv macht. Interessanterweise werden die oben angesprochenen Sportarten in Werbemaßnahmen der Stadt Leipzig und Umgebung regelmäßig genutzt, obwohl diese seitens der Behörden bereits kriminalisiert worden sind. Außerdem ist es mehr als offensichtlich, dass das aktuelle Wassersportgeschehen für Besucher des Sees reizvoll ist und vom Uferrand häufig sogar staunend beobachtet wird. Insbesondere Gastronomen berichten, dass es explizit erwünscht ist, WassersportlerInnen in der Nähe zu haben, da diese als Publikumsmagnet wirken. Letztlich würde sich das Land Sachsen bei der Fortführung seines Kurses selbst schaden, indem es ein Image der Rückschrittlichkeit, Unsachlichkeit und somit letztlich behördlicher Willkür aufbaut.

Sollte sich an der für WassersportlerInnen völlig inakzeptablen Situation nichts ändern, werden diese sich gezwungen sehen, rechtliche Schritte einzuleiten so wie es bereits in der Lausitz geschehen ist. Unabhängig davon kann aufgrund der gesamten Mängellage erwogen werden, eine generelle Feststellungsklage zur Schifffahrtsverordnung einzureichen. Die möglichen Optionen werden aktuell in den entsprechenden Kreisen und vermehrt in der medialen Öffentlichkeit diskutiert.

Jahresauftakt am Störmthaler See

Gemäß Jahresplanung fand am 15.05.2022 der Jahresauftakt des Vereins am Ostufer des Störmthaler Sees statt. Bei bestem Frühlingswetter – 23 Grad Luft und strahlendem Sonnenschein – wurde auf dem zukünftigen Vereinsgelände zwischen Fähranleger und Grundstück der Angler wieder viel gefachsimpelt, die neue Saison begrüßt und die jährliche Mitgliederversammlung durchgeführt.

Zur Stärkung gab es bereits vor der Mitgliederversammlung Leckeres vom Grill.

Bei verschiedenen Kaltgetränken wurde in der Mitgliederversammlung dann vom Vorsitzenden der Jahresbericht für 2021 vorgetragen. Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und Zustimmung zur Tagesordnung wurden die vielfältigen Aktivitäten zur Grundstückssicherung für die Sportareale am Störmthaler und Zwenkauer See erläutert. Leider hat sich die Zeitschiene für das Nordufer des Zwenkauer Sees weiter verschoben, so dass der Schwerpunkt auf dem Gelände des Störmthaler Sees liegt. 

Neben der Info, dass sich der Vorstand mit dem Seglerverband vehement für die Legalisierung des Kitesurfens einsetzt, musste festgestellt werden, dass die Landesdirektion Sachsen inzwischen auch Wingsurfen als gefahrgeneigte Sportart eingestuft hat und die Wasserschutzpolizei nunmehr „Jagt“ auf Wingsurfer macht.

Es herrschte bei allen Mitgliedern völliges Unverständnis darüber, dass eine weitere windgetriebene Sportart verboten wurde und auf der anderen Seite das Befahren der Seen mit motorgetriebenen Fahrzeugen wie Jetski,  Motorboote, Hydrofoil oder Flyboard erlaubt wird. 

Mit dem Argument, dass windgetriebene Sportarten gefahrgeneigt sind und die Berufsschifffahrt stören könnten, wird recht willkürlich in den Wassersport eingegriffen. Die Mitglieder fordern insoweit die Landesdirektion Sachsen auf, den Verboten ein Ende zusetzen und Sportarten nicht weiter zu verbieten, die im Regelfall dann ausgeübt werden, wenn alle anderen Seenutzer (Motor-, Segelboote, Jetskis oder auch Schwimmer etc.) die Seen längst verlassen haben.

Der Vorsitzende nahm die Willensbekundung mit und versicherte,  sich zusammen mit allen Akteuren für die Legalisierung des Kite- und Wingsurfens auch weiterhin einzusetzen.

Als kleine Überraschung gab es noch für alle das neue Vereins T-Shirt wie auf diesem Foto zu sehen

Nach mehr als 6 Stunden am tollen Ufer des Störmthaler Sees wurde der Jahresauftakt gegen 17 Uhr beendet. Das nächste Event soll am 23.07.2022 am Nordufer des Zwenkauer Sees steigen, zu dem wieder alle Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen sind.

Weihnachtsfeier im Motel One

Unter Einhaltung aller aktuellen Coronaregeln fand Ende 2021 die Weihnachtsfeier in der Lounge des Motel One in Leipzig statt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden stellten sich alle Mitglieder kurz vor und outeten sich als Wind- , Kite- , Wing- oder Nichtsurfer.  Anschließend informierte Burkhard zum Stand der Umsetzung der Vereinsziele am Störmthaler- und Zwenkauer See. Die diesbezüglichen Zeitschienen sehen so aus, dass für den Uferbereich am Störmthaler See ein Bebauungsplan in 2022 erstellt und ausgelegt werden soll und für den Zwenkauer See der Zweckverband Neue Hardt einen solchen für 2026 avisiert hat. Man wird sehen, ob die zeitlichen Vorgaben realistisch sind. In jedem Fall wird der Verein an beiden Vorhaben festhalten und an der Ausweisung von Abschnitten für unsere Wassersportarten intensiv mitwirken.

Für den Zwenkauer See wird für 2022 wieder ein Antrag zur Nutzung des Nordufers für Segler, Windsurfer und Kiter bei den zuständigen Ämtern gestellt. Parallel wird der Seglerverband Sachsen ein Kurzgutachten bezüglich schützenswerter Vogelarten in Auftrag gegeben.

Impressionen unseres Zusammentreffens 1

Das Thema Kiteverbot wurde natürlich ebenfalls ausführlich besprochen. Alle waren sich darin einig, dass eine Erlaubnis überfällig ist. Gerade Ämter, denen der Naturschutz am Herzen liegt, scheuen sich, Genehmigung  an 2 Strandabschnitten/ Wasserflächen des Zwenkauer- und Störmthaler Sees auszusprechen – mit dem Ergebnis, dass somit nicht nur an diesen wenigen Stellen, sondern an einer Vielzahl anderer Seen illegal gekitet wird. Die Auswirkungen auf unsere Umwelt dürften damit um ein Vielfaches höher sein gegenüber einer geregelten und erlaubten Nutzung an nur wenigen Standorten.

Impressionen unseres Zusammentreffens 2

Den Coronavorschriften folgend, wurde die Jahresendveranstaltung gegen 20 Uhr beendet. Da noch viel Gesprächsbedarf bestand, wurde vor dem Motel One noch weitergeplaudert.

Für 2022 sind wieder viele Events geplant, zu denen der Vorstand wieder rechtzeitig informieren wird.

Wir wünschen allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

13.6.2021: Erstes Vereinstreffen nach Lockerung der Corona-Bedingungen

Nach Freigabe des Störmthaler Sees fand unter Einhaltung der aktuellen Coronaauflagen der Auftaktevent 2021 auf dem zukünftigen Vereinsgelände am Ufer des Störmthaler Sees statt. Da es auch ausreichend Wind gab, war auf dem Wasser ordentlich was los: Aufgrund §7 Absatz 3 der Schifffahrtsverordnung vermeiden wir zwar das Kiten, waren aber dafür umso mehr mit unserem umfangreichen Windsurf- und Wingfoilequipment unterwegs. Zur Stärkung der zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste gab es neben verschiedenen Getränken lecker Bratwurst und Steaks ! Wie immer wurde viel gefachsimpelt und wertvolle Erfahrungen ausgetauscht. Großes Thema war natürlich wie immer das Kiteverbot und neuerdings auch die nicht nachvollziehbaren Aktionen der Wasserschutzpolizei gegen Wingfoiler. Alle waren sich einig, dass die Kriminalisierung unserer Sportarten aufhören muss und auf den großen weitgehend nicht genutzten Wasserflächen des Zwenkauer und Störmthaler Sees auch Trendsportarten wie Kiten und Wingfoilen erlaubt wird. Der nächste Event wird nach Genehmigung durch das Landratsamts am Zwenkauer See sein.

An dieser Stelle hat unser Vereintreffen stattgefunden – dies wird auch der Standort unseres zukünftigen Vereinsgeländes sein, sobald alle Formalitäten erledig sind.
Unser Vereinsvorsitzende Burkhard in Aktion
Chillen und grillen an unserem Vereinsspot
Bevor wir unser Vereinsheim aufbauen können, behelfen wir uns mit mobilen Zelten.

August 2020: Seg­ler-Ver­band Sach­sen e.V. und der Surf- und Kite- Verein Leipzig e.V. for­dern Lösun­gen und wollen hel­fen, Vor­ur­tei­le ab­zu­bau­en und die Stig­ma­ti­sie­rung des Kitens zu be­en­den 


Der Trend­sport Ki­tesur­fen – ab 2024 olym­pi­sche Se­gel­dis­zi­plin – hat sich in den letz­ten Jah­ren ex­po­nen­ti­ell ent­wi­ckelt. In Sach­sen wer­den in­zwi­schen mehr als tau­send be­geis­ter­te Ki­tesur­fer ge­schätzt, de­nen der Seg­ler-Ver­band Sach­sen e.V. (SVS) or­ga­ni­sa­to­risch ge­mein­sam mit Seg­lern und Sur­fern Hei­mat ist und sich ih­rer The­men an­nimmt. Nicht nur die Sport­ler selbst, auch Spa­zier­gän­ger, Rad­fah­rer und Tou­ris­ten er­freu­ten sich des bun­ten Trei­bens auf den neu ent­stan­de­nen Ge­wäs­sern.

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Lei­der wur­de die­sem tol­len Frei­zeit­ver­gnü­gen mit der seit 2014 gel­ten­den Fas­sung der Säch­si­schen Schiff­fahrts­ver­ord­nung und ih­rer der­zeit prak­ti­zier­ten en­gen Aus­le­gung ein sprich­wört­li­cher Rie­gel vor­ge­scho­ben. Im § 7 Ab­satz 3 ver­bie­tet der Ge­setz­ge­ber das Ki­te-Sur­fing ex­pli­zit, weist aber aus­drück­lich dar­auf hin, dass die zu­stän­di­ge Was­ser­be­hör­de Aus­nah­men auf aus­ge­wie­se­nen Ge­wäs­ser­ab­schnit­ten ge­stat­ten kann.
Ki­tesur­fer, die bis da­hin die vie­len neu­en Was­ser­flä­chen ge­mein­sam mit Wind­sur­fern und Seg­lern nutz­ten und zur Be­le­bung auf den Se­en bei­tru­gen, wur­den plötz­lich stig­ma­ti­siert, wenn nicht so­gar „kri­mi­na­li­siert“, zu­min­dest aber in die Il­le­ga­li­tät ver­bannt. Der Be­griff „Ge­fah­ren­ge­neig­te Nut­zung“ wird von Ki­te-Geg­nern zur Ver­teu­fe­lung des Ki­tens ge­nutzt und es wer­den Ge­fähr­dun­gen von ba­den­den Kin­dern durch die Lei­nen der Ki­tes oder die Un­ver­träg­lich­keit von Se­geln und Ki­ten auf glei­chem Ge­wäs­ser­ab­schnitt in Um­lauf ge­bracht. Da­bei gibt es kaum Über­schnei­dun­gen und es ist leicht mög­lich, Sports­trän­de und Ba­de­strän­de sinn­voll von­ein­an­der zu tren­nen. Dar­auf wur­de früh­zei­tig in Sach­sen hin­ge­wie­sen.
2016 emp­fahl das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen, be­reits bei der Fest­stel­lung der Fer­tig­stel­lung von Ta­ge­bau­rest­se­en die Aus­nah­me­re­geln für Ki­te-Ge­bie­te an­zu­wen­den und je­weils zwei Se­en in der Lau­sitz und im Leip­zi­ger Se­en­land für Ki­ten aus­zu­wei­sen.
Seit­her sind, wenn auch un­ter Ein­be­zie­hung des Kla­ge­we­ges durch ei­ne Kom­mu­ne, auf zwei Se­en der Lau­sitz Ki­te-Ge­bie­te aus­ge­wie­sen wor­den. Für Ki­ter aus dem be­völ­ke­rungs­rei­chen Leip­zi­ger Se­en­land wur­de noch kei­ne Lö­sung für öf­fent­lich zu­gäng­li­che Se­en ge­fun­den. Ih­nen bleibt die Wahl zwi­schen stig­ma­ti­sier­ter Il­le­ga­li­tät auf ei­nem See vor der Haus­tür oder die Be­las­tung der Um­welt mit ei­ner 400km lan­gen Hin- und Rück­fahrt zu den zwei Spots in der Lau­sitz!
Der Be­reich Hoch­schul­sport an der Uni­ver­si­tät Leip­zig z.B. muss die Weg­stre­cken auf sich neh­men und be­klagt das aus Um­welt­schutz-Grün­den zu Recht.
Der SVS hat sich der Mi­se­re früh­zei­tig an­ge­nom­men und möch­te das Ki­ten als ei­ne der bei­den für Leip­zig vor­ge­se­he­nen Lö­sun­gen ge­mein­sam mit dem Sur­fen und Jol­len­se­geln in sei­nem ge­plan­ten Säch­si­schen Se­gel­zen­trum auf dem Zwen­kau­er See bün­deln und da­zu le­ga­li­sie­ren. Ne­ben der be­reits rea­li­sier­ten her­vor­ra­gen­den Ha­fen­in­fra­struk­tur in Zwen­kau wur­den in vie­len Plä­nen für die Ge­samt­ent­wick­lung und -auf­wer­tung des Sees dies­be­züg­li­che Maß­nah­men für das Nord­ufer schon fest­ge­schrie­ben – doch Pa­pier ist be­kannt­lich ge­dul­dig.

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Der Spot am Nord­ufer ist mit Au­to­bahn- und We­ge-an­bin­dung lo­gis­tisch er­schlos­sen, bie­tet sport­lich idea­le Be­din­gun­gen und könn­te da­zu die il­le­ga­le Si­tua­ti­on an den um­lie­gen­den klei­ne­ren Ba­de­se­en und de­ren Nut­zungs­dich­te ent­span­nen hel­fen. Auch die Was­ser­schutz­po­li­zei schließt sich der Ar­gu­men­ta­ti­on an und wünscht sich Lö­sun­gen, die die Jagd auf il­le­ga­le Ki­ter zum Ein­sam­meln ei­nes Ord­nungs­gel­des über­flüs­sig macht.
Ers­te An­trä­ge des SVS zur Ge­stat­tung des zu­min­dest bei Ver­wal­tun­gen un­ge­lieb­ten Kin­des Ki­ten wur­den bis­her for­mal zu­rück­ge­wie­sen oder konn­ten „noch nicht ge­stat­tet wer­den“, weil er­for­der­li­che aus­führ­li­che Nach­wei­se zur Ver­träg­lich­keit mit dem Na­tur­schutz noch nicht bei­ge­bracht wer­den konn­ten bzw. sei­tens der Be­trof­fe­nen „er­heb­li­che Ein­wän­de“ be­stün­den. Auch auf Nach­fra­ge wur­den die Ein­wän­de nicht mit­ge­teilt und ein vor­ge­schla­ge­ner Run­der Tisch mit den Be­trof­fe­nen „als zu kom­plex“ ab­ge­wie­sen.
Viel­leicht et­was na­iv setzt der SVS den­noch wei­ter­hin auf die In­ten­si­vie­rung von Ge­sprä­chen und die Ko­ope­ra­ti­on mit der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen, den Städ­ten Leip­zig und Zwen­kau, dem Land­kreis Leip­zig, der LMBV und vie­len wei­te­ren Be­trof­fe­nen. So könn­te zu­min­dest im ers­ten Schritt auf­klä­rend zur Ents­tig­ma­ti­sie­rung des Ki­tens bei­ge­tra­gen wer­den.
Der SVS wird für 2021 er­neut An­trä­ge zur Ge­stat­tung des Ki­tens auf dem Zwen­kau­er See stel­len. Be­glei­tend wer­den Do­ku­men­ta­tio­nen zum Ar­ten­schutz bei­ge­bracht oder/und in Auf­trag ge­ge­ben.
Des­halb ge­hen wir fest da­von aus, im Lau­fe des Jah­res 2021 die ers­te Ki­te­ge­neh­mi­gung für den Zwen­kau­er See zu er­hal­ten.

Parallel läuft ein Antrag für eine Kitegenehmigung auf dem Störmthaler See mit Einsatzmöglichkeit am Ostufer unterhalb der Ortschaft Störmthal.
Je­der, der sich für die Er­hö­hung der Ak­zep­tanz des Ki­tens in Sach­sen en­ga­gie­ren möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den – als Mit­glied und Stim­me in den Ver­ei­nen des Seg­ler-Ver­ban­des Sach­sen! Unser Verein (Surf- und Kite- Verein Leipzig e.V.) ist im Raum Leipzig erste Anlaufstelle für alle die sich engagieren und in naher Zukunft stressfrei Kiten gehen möchten.

Euren Antrag auf Förder- oder Mitgliedschaft schickt bitte an den:

SKVL e.V., c/o Burkhard Oha, Am Silo 12, 04207 Leipzig.

BO/DRB SVS

Mitgliedschaft

Ihr seid Kiter durch und durch, wollt zukünftig ohne Verbote eurem Hobby nachgehen und weiterhin unabhängig sein, dann schließt Euch uns an und werdet Fördermitglied im Surf- und Kite- Verein Leipzig e.V.

Die Verbote für Kitesurfen auf den Tagebaurestseen sind fast flächendeckend sowohl in Sachsen als auch in Sachsen Anhalt Tatsache. Ausnahmen existieren nur für den Bärwalder See in der Lausitz und den Hainer See  bei Espenhain südlich von Leipzig.

Auf allen anderen Seen ist Kiten ausdrücklich verboten oder wird wegen fehlender Nutzungsordnungen und „Zuständigkeiten“ noch geduldet.

Diese Situation kann sich von heute auf morgen ändern und zu einem totalen Verbot führen. Zuwiderhandlungen dürften dann mit erheblichen Geldstrafen geahndet werden. Wollen wir weiterhin unserem Hobby nachgehen, müssen wir handeln bevor es zu spät ist.

Jeder Kiter kann hierzu seinen Beitrag leisten!

Individuelle Aktionen führten in der Vergangenheit zu keinem Ergebnis. Eine Vertretung durch einen großen Verein versprechen da mehr Erfolg. Wir möchten insoweit dazu aufrufen unsere Reihen durch Eure Mitgliedschaft zu verstärken.

Der SKVL setzt sich gemeinsam mit dem Seglerverband Sachsen für die Genehmigung des Kitesurfens auf geeigneten Seen in Sachsen ein. Ein 1. Antrag  auf Kitegenehmigung für den Störmthaler See wurde bereits vor mehr als einem Jahr bei der Landesdirektion Sachsen gestellt. Weitere Anträge z.B. für den Zwenkauer See sind geplant.

Was habt Ihr außer dem Wissen, dass sich jemand für Eure Interessen einsetzt von einer Fördermitgliedschaft und was kostet diese?

Mit dem Status eines Förder- oder passiven Mitgliedes im SKVL e.V. erlangt Ihr Zugang zu umfangreichen Versicherungsleistungen in den Sparten Unfall und Haftpflicht. Versichert in der Unfallversicherung ist z.B.: Invalidität bis 150.000,- €, Übergangsleistung  750,- €, Krankenhaustagegeld 10,- €, Bergungskosten bis 5.000,- €, Zahnschäden bis 3.000,- € u.v.a.m. (vgl. auch : www.arag-sport.de  – Land Sachsen – Alle Informationen zur Sportversicherung – Merkblatt). Bei einem von Euch verursachten Personen- oder Sachschaden (Drittschaden) erhaltet Ihr zusätzlich Rückendeckung auf der Grundlage des Sportversicherungsvertrages des LSB Sachsen bis 3 Mio. €. 

(Verpflichtungen im Sinne von Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins (Versammlungen, Arbeitseinsätzen, Wettfahrten etc.) sind damit nicht verbunden!)

Weiterhin können wir mit einer höheren Anzahl von Vereinsmitgliedern den Druck auf Politik, Öffentlichkeit, Ämter etc. entscheidend erhöhen.

Bei einem Blick in die Zukunft kann die Nutzung unserer Vereinsgelände in Ufernähe mit entsprechenden Parkplätzen, Aufbewahrungsboxen für Material, Rettungsboot am Ufer etc. ein weiterer Grund sein, bereits  jetzt einzusteigen.

Mit folgenden Förderbeiträgen könnt Ihr passives Mitglied werden und dazu beitragen die vorgenannten Ziele zu erreichen:

Kinder- , Jugendliche bis zum 18. Geburtstag/Auszubildende/Studenten:

25,- € im Jahr

Alle anderen:

50,- € im Jahr

Hier geht’s zum Antrag für Fördermitglieder: (Verpflichtungen im Sinne von Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins wie Versammlungen oder Arbeitseinsätzen etc. sind damit nicht verbunden!)

Aufnahmeantrag als Fördermitglied

Hier geht’s zum Antrag für eine reguläre Mitgliedschaft mit Stimmrecht (Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10,- € im Monat. Zusätzlich wird eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 50,- € erhoben.)

Aufnahmeantrag